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Hier finden Sie die neuesten Meldungen und Berichte rund um unseren Verein

 

 


 

Der Garten im August 2020

 

Tipp:

Balkonpflanzen benötigen auch im August ausreichend Wasser und Nährstoffe, um durch zu blühen.

Wenn beim Bepflanzen der Kästen kein Vorratsdünger in das Substrat gemischt wurde, erhalten die Schützlinge einmal wöchentlich einen schnellwirkenden Flüssigdünger aus dem Fachmarkt. Auch hier gibt es Produkte auf organischer Basis.

 


Speisekürbis – weniger ist mehr

Für den Speisekürbis gilt: Je weniger Früchte an der Pflanze bleiben, umso besser wird die Qualität. Es sollte deshalb darauf geachtet werden, dass sich je Pflanze nur zwei bis drei Kürbisse entwickeln.

Die Früchte werden dann sehr groß, ohne dass der Gesamtertrag (Gewicht) je Pflanze zurückgeht. Mit dem Entfernen der überflüssigen Früchte wird so lange gewartet, bis diejenigen, die an der Pflanze bleiben sollen, etwa tennisballgroß sind.

Gleichzeitig werden alle Kürbisranken so eingekürzt, dass nach der letzten Frucht, die hängen bleiben soll, noch zwei Blätter an den Trieben verbleiben.

 

 

 

 

 


Tomaten – Triebe jetzt stutzen

Anfang August werden die Triebspitzen der Tomaten abgeschnitten.

Die Erfahrung zeigt, dass nachfolgende Fruchtstände in unseren Breiten in der Regel nicht mehr ausreifen.

Man geht so vor, dass über dem letzten, gut entwickelten Blütenstand nur ein Laubblatt stehen bleibt.

Auch das Ausgeizen darf weiterhin nicht vergessen werden. Werden einige der Tomatenpflanzen bereits nach dem 3. oder 4. Fruchtstand gestutzt, wird der Erntebeginn beschleunigt. Tritt an den unteren Blättern der Tomatenpflanzen Braunfäule (Phytophtora) auf, sind diese sofort zu entfernen und über den Hausmüll zu entsorgen.

So wird eine Infektion gesunder Blätter vermieden, der Bestand wird besser durchlüftet und belichtet. so dass die Früchte besser ausreifen.

 

 

 

 


Himbeeren – mit gepflegten Ruten ins neue Jahr

Abgetragene Himbeerruten von Sommersorten werden nach der Ernte sofort direkt am Boden abgeschnitten. Dies ist bei Sommersorten die wichtigste Maßnahme zur Bekämpfung der gefährlichen Rutenkrankheit.

Der die Krankheit verursachende Schadpilz Leptospaeria bevorzugt feuchte Bedingungen und dringt hauptsächlich durch Rindenrisse in die Pflanze ein. Insbesondere bei zu dichtem Stand und überalterten Kulturen kann er großen Schaden anrichten.

Die Ruten sind möglichst über den Hausmüll zu entsorgen. Frühes Entfernen der Altruten fördert zudem die Jungruten.

Neben dieser Arbeit kann zugleich das Haltegerüst repariert und die Jungruten locker verteilt angebunden werden. Je laufendem Meter sollten nur acht bis zehn der stärksten Ruten auf dem Beet stehen bleiben.

 

 

 

 

 

Zweijährige – jetzt für das kommende Frühjahr pflanzen

Anfang August werden die Zweijährigen gepflanzt, damit sie im kommenden Jahr reich blühen. Sollen von Goldlack, Bartnelke, Fingerhut oder Stockrose für das nächste Jahr starke Pflanzen erzielen werden, müssen diese im ersten Augustdrittel gepflanzt werden.

Fast alle genannten Arten (außer Fingerhut) bevorzugen sonnige Standorte.

An den Boden stellen sie keine besonderen Ansprüche, wenn er nur humus- und nährstoffreich ist. Stiefmütterchen, Tausendschön und Vergissmeinnicht werden in der zweiten Augusthälfte gepflanzt.

Die im Juli ausgesäten Pflanzen werden vorerst mit einem Abstand von 15 mal 15 cm auf ein Beet im Garten gesetzt. Den endgültigen Standort (Balkonkästen, Kübel, Rabatten) sollten die Jungpflanzen erst im Frühjahr beziehen, da nicht alle gut durch den Winter kommen.

Heilpflanze im August 2020 - Basilikum

Antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung von Basilikum

Die positive Wirkung von Basilikum gegenüber Bakterien ist bestätigt.

Die Heilpflanze wirkt antibakteriell und kann vor Krankheitserregern schützen. So kann das Kraut beispielsweise Schäden vorbeugen, die durch freie Radikale verursacht werden, wie "zentrum-der-gesundheit.de" berichtet. Es ist unbestritten, dass Basilikum die gleichen Enzyme beinhaltet, wie sie in entzündungshemmenden Medikamenten (etwa Ibuprofen) enthalten sind.

Die Wirkung von Basilikum wird auch bei psychischen Leiden wie etwa nervöser Schlaflosigkeit oder trübseliger Stimmung geschätzt. Auch bei Verdauungsproblemen wie Blähungen, Verstopfung oder Krämpfen kann die Heilpflanze wohltuend wirken. Verantwortlich für die positiven Eigenschaften sind ätherische Öle wie beispielsweise Cineol, Linalool, Kampfer oder Estragol, welche im Kraut enthalten sind. Trotz aller Lobpreisungen gibt es auch Kritik an der Wirkung von Basilikum.

 

Was in der Kräuterpflanze steckt

Dass Basilikum ein so wohlriechendes und leckeres Gewürz ist, liegt an seinen Hauptinhaltsstoffen, den ätherischen Ölen. Je nach Basilikumsorte setzen sie sich unterschiedlich zusammen, wobei es sich um eine Mischung aus Cineol, Linalool, Citral, Estragol, Eugenol und Methylcinnamat handelt.

Sorten, die nach Zitrone duften, enthalten mehr Citral, Estragol sorgt für ein süßliches Aroma, das an Anis oder Lakritz erinnert. Ein weiterer Bestandteil ist Zimtsäureester, dem das Zimt-Basilikum seinen Duft und Geschmack verdankt.

 

Ist Basilikum krebsfördernd?

Die Wirkung von Basilikum ist infrage gestellt worden, als das Bundesinstitut für Risikobewertung Verbrauchern dazu riet, die Heilpflanze nur in geringen Mengen zu verwenden.
Grund für die Warnung waren Tierversuche, bei denen infolge des Verzehrs von Basilikum Krebszellen bei einigen Tieren gefunden wurden. Ist Basilikum also doch nicht gesund?
Diese Frage wurde bisher noch nicht abschließend beantwortet!

 

Basilikum vermehren: So geht's

Wenn Sie Basilikum vermehren wollen, können Sie dafür auf einen gewöhnlichen Topf des Krauts aus dem Supermarkt zurückgreifen.
Nehmen Sie die Pflanze aus dem Topf und teilen Sie den Erdballen vorsichtig in vier Teile.
Pflanzen Sie diese nun in neue Töpfe um und gießen Sie sie kräftig an.

Sobald die Pflanzen ein wenig gewachsen sind, sollten Sie die Triebspitzen regelmäßig ernten, da sich an der Schnittstelle dann neue Triebe bilden und Sie so das Basilikum vermehren können, bis es richtig üppig ist.
Auch über Stecklinge lässt sich Basilikum vermehren:
Schneiden Sie ein paar Triebe ab und stellen sie in ein Glas Wasser.
Sobald die Pflanzen Wurzeln geschlagen haben, werden sie in Erde gepflanzt.

 

Basilikumsaat säen

Natürlich können Sie Basilikum auch selber säen.
Am einfachsten gelingt die Anzucht mit Saatscheiben.
Der Topf sollte an einem hellen Standort stehen und das Substrat feucht gehalten werden.
Nach ein paar Tagen zeigen sich dann die ersten Keimlinge.

OGV Wetter

 

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