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Hier finden Sie die neuesten Meldungen und Berichte rund um unseren Verein

 

 


 

Neugestaltung des Kräutergartens

Der Kräutergarten des Obst-und Gartenbauvereins wird neu gestaltet

Hier können Sie den Artikel der Hockenheimer Tageszeitung herunterladen


Der schachbrettartig angelegte Kräutergarten mit seinen 101 verschiedenen Kräutern, Ist in die Jahre gekommen und wird überarbeitet.

Die Neugestaltung der Anlage unterteilt sich in die Kräuterarten:

  • Küchenkräuter,
  • Gewürzkräuter,
  • Wildkräuter,
  • Apothekern und
  • Heilkräuter.

 

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Durch die Vielfalt von Geruch, Genuss und Heilwirkungen können bestimmte Kräuter auch in mehreren Kategorien eingeordnet werden.

Eine Kelterpresse in mitten des Kräutergartens wird ein neuer Blickfang werden.

In der ausgedienten Kelterpresse werden die 7 Kräuter für die traditionelle "Frankfurter Grüne Soße“ gepflanzt.

Das sind:

  • Boretsch,
  • Kerbel,
  • Kresse,
  • Petersilie,
  • Pimpinelle,
  • Sauerampfer und
  • Schnittlauch.

 

Natürlich ist es wichtig jetzt auch die Kräuter auf verschiedentliche Art und Weise zu nutzen.

Eine mittlerweile beliebte Nutzung der Kleingärtner ist das Ansetzen von Pflanzensud zur Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten und Schädlingen.

Durch die Anwendung natürlichen Pflanzenbrühen werden Insekten wie Bienen und Hummeln geschützt und die Insekten Artenvielfalt bleibt erhalten.

 

Das sind Anwendungsbeispiele von einigen bewährten Kräuterauszügen:

  • Ackerschachtelhalm stärkt die Pflanzen und hilft gegen Sternrußtau, Mehltau, Spinnmilben und Schorf.
  • Farnkraut wirkt bei Kaliummangel, es wird auch gegen Schnecken und Blattläuse verwendet.
  • Brennnesseln können gegen Blattläuse und Spinnmilben eingesetzt werden,
  • Ein Sud aus Holunderblättern wirkt vorbeugend gegen den Kohlweißling. Wenn man ihn in die Gänge von Wühlmaus und Maulwurf gibtertreibt er die ungeliebten Gartenbesucher. Er wirkt auch gegen Ameisen

 

Um Schädlingen vorzubeugen und Krankheiten zu bekämpfen, haben sich folgende Ansätze bei Pflanzenbrühen bewährt.

Man verwendet die verschiedenen Kräuter nach Möglichkeit frisch- oder legt sich einen Vorrat an und trocknet sie.

Zum Ansetzen eines Suds je 100-150 Gramm frische Kräuter auf einen Liter Wasser, bei getrockneten Pflanzen sind es 10 -15 Gramm.
Den Ansatz 24 Stunden stehen lassen, Ackerschachtelhalm zusätzlich 30 Minuten lang kochen.
Zur Anwendung den Sud im Verhältnis 1:10 verdünnen.

Soll die Brühe mit einem Drucksprühgerät ausgebracht werden, so ist diese vorher mit einem dünnen Baumwolltuch zu filtern, damit die Sprühdüse nicht von Pflanzenresten verstopft wird.
Denken sie immer daran ein Sud muss nach24 Stunden abgeseiht werden und ist nur wenige Tage haltbar.

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Sollten sie mehr Interesse für Kräuter-Anwendungen und Gartentipps haben, dann besuchen Sie doch einfach die Homepage des OGV Reilingen oder abonnieren sie kostenlos unseren Newsletter

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An dieser Stelle herzlichen Dank an den Spende der Kelterpresse an Erich Walter

 

Karl Bickle

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Hier noch ein Rezept für eine "Frankfurter Grüne Sauce"gruenesauce

  • 400 g Kräuter, gemischt, für Frankfurter Grüne Soße, frisch
  • 200 g Sauerrahm, 10 % Fett
  • 1 kg Naturjoghurt, 2,8 % Fett
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL, gehäuft Senf
  • 1 TL, gehäuft Salz
  • 6 hart gekochte Eier

Die möglichst frische Kräutermischung waschen und die groben Stiele entfernen.
Mit dem Sauerrahm, Salz, Senf und Zucker in einen Küchenmixer mit Hackmesser geben und fein mixen.

In eine Schüssel umfüllen; Joghurt zufügen.
Gut umrühren.
Die Eier halbieren und zur Grünen Soße geben.

Die Mengenangaben sind ungefähre Werte. Die Kräutermischung besteht in der Regel aus  je 25 g Schnittlauch, Petersilie, Kerbel, Kresse, Sauerampfer, Borretsch,  und je10 g Estragon, Dill, Bohnenkraut. Manchmal auch Zitronenmelisse.

Im Original besteht die Sauce aus Borretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer und Schnittlauch.

Zur Frankfurter Grünen Sauce reicht man gekochte Pell- oder Salzkartoffeln, über die die Sauce gegeben wird. Häufig wird die Sauce auch als Beilage zu gekochter Ochsenbrust, Tafelspitz oder Fisch gereicht. Dann lässt man die Eier weg. Es kann auch etwas Zitronensaft zugefügt werden, oder Essig.

 

Heilpflanze des Monats Juni 2021: Die Ringelblume

ringelblumeDie Ringelblume ist eine der ältesten Gartenpflanzen.

Sie sorgt für Farbe im Blumenbeet und hat auch als Heilpflanze eine lange Tradition.

Wissenschaftlich belegt ist ihre Wirkung bei schlecht heilenden Wunden bei Verbrennungen und Ekzemen.


Nachgewiesen wurden ebenfalls blutfettsenkende, gallenflussanregende und abwehrsteigernde Eigenschaften. Traditionell wird die angenehm duftende Ringelblume neben äußerlichen Anwendungen auch innerlich eingesetzt, zum Beispiel bei Magen-Darm-Störungen und Magengeschwüren, Gallebeschwerden, Leberschwäche und Menstruationsproblemen. Auf das Nervensystem wirkt die Ringelblume beruhigend.

Im Garten sind Ringelblumen sehr leicht zu kultivieren.

Im April ausgesät, blühen sie vom Juni an bis zu den ersten stärkeren Frösten.
Zur Abwehr von Fadenwürmern kann man Gemüsebeete, Kartoffel- oder Erdbeerpflanzungen mit Ringelblumen umranden.
Als Gründünger sorgen sie für eine Bodenverbesserung, indem sie mit ihren Pfahlwurzeln die Erde tief lockern, Restnährstoffe binden und so den Boden vor Auswaschung bewahren. Abgeschnitten, zerkleinert und leicht angetrocknet, können die Pflanzen auch oberflächlich in den Boden eingearbeitet werden.

 

ringelblumeRingelblume als Heilkraut

Die Ringelblume ist zweifelsohne eines der bekanntesten Heilkräuter. Im Einsatz ist die Pflanze heute vor allem bei der Behandlung von Wunden und diversen Gelenkbeschwerden. Doch die Ringelblume ist nicht nur für äußere Beschwerden nützlich, sondern auch für viele innere.

Für Heilzwecke werden die voll entfalteten Blüten gesammelt. Zur weiteren Verarbeitung verwendet man nur die abgezupften Blütenblätter. Wässrige Aufgüsse wirken schmerzstillend, pilzabtötend, bakterien- und virenhemmend. Entzündungshemmende Stoffe werden durch einen Alkoholaufguss gelöst. Und wer die heilende Wirkung auf die Haut nutzen möchte, der sollte ein Ringelblumenöl oder eine Salbe bevorzugen.

Wem das alles zu viel Aufwand bedeutet, der kann Ringelblumenprodukte zu Heilzwecken genauso im Reformhaus oder der Apotheke kaufen. Auch in vielen kosmetischen Produkten zur Schönheitspflege, in Lippenpomaden oder Zahncremes Calendula enthalten.

Ringelblumen können Abwechslung und Farbe auch in die Speisen bringen. Die filzig behaarten Blätter erzielen eine interessante geschmackliche Note in Blatt- oder Wildkräutersalaten. Die Blütenblätter sind für verschiedene herzhafte Brotaufstriche, Blütenbutter, Suppen oder in Kuchen verwendbar. In früheren Zeiten hat man mit den carotinhaltigen Ringelblumen auch Butter und Käse gefärbt.

 

Ringelblume in der Küche

Die Ringelblume findet in der Küche hauptsächlich Verwendung für Salate. Der Geschmack der Blätter lässt sich als pikant bis würzig beschreiben, wobei der bittere Charakter der essbaren Ringelblumenblätter bei älteren Blättern ausgeprägter ist.

Die Blüten sind ebenfalls essbar, zeigen aber kaum einen nennenswerten Eigengeschmack. Frisch abgezupft verleihen sie grünen Wildkräutersalaten (z. B. zusammen mit Löwenzahn und Sauerampfer) einen dekorativen Hingucker.

Die Blüten können auch als natürliches Färbungsmittel für Lebensmittel verwendet werden. Schon in der Antike machte man sich die goldgelbe Pflanzenfarbe als Ersatz für Safran zunutze, z.B. um Reis zu färben.

Zur Osterzeit erfreut sich die Ringelblume zunehmend an Beliebtheit. Als Alternative zu künstlichen Farben können mit dem Saft der Ringelblume Ostereier orange gefärbt werden.

Sammelbestellung für Tomatenpflanzen

Bericht auf der Homepage der Gemeinde Reilingen vom 17. Mai 2021

 

Sammelbestellung für Tomatenpflanzen

Die OGV Sammelbestellung für Tomatenpflanzen war auf Grund der großen Nachfrage eine logistische Herausforderung

Die aus der Corona Not geborene Sammelbestellung für Tomatenpflanzen ergab eine Rekordbestellung von mehr als 700 Pflanzen.

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Die Helfer bei der Ausgabe der Tomatenpflanzen.

 

Die Nachfrage war selbst nach Beendigung des offiziellen Bestelltermines sehr groß.

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Warten auf die Tomatenpflanzen. 

Um die große Anzahl der Pflanzen von der Pflanzen Gärtnerei nach Reilingen zu transportieren waren gleich mehrere Fahrzeuge mit Anhänger nötig.

Die Bestellaktion die als ein kleiner Ersatz für den Corona bedingten Ausfall des Blumen und Pflanzenmarktes geplant war, erfreute sich großer Beliebtheit die auch über die Grenzen von Reilingen hinaus ging.

Bei den Kleingärtnern kam diese Aktion des Obst- und Gartenbauvereins genau zum richtigen Zeitpunkt

Die Tomate ist ja mit großem Abstand das beliebteste Gemüse in den Kleingärten.

An dieser Stelle Dank an alle Helferinnen und Helfer des Obst- und Gartenbauvereins, ohne deren fleißigen Hände diese Aktion nicht möglich gewesen wäre.

Gartentipps im Juni 2021

sommeranfang

Es wird immer wärmer, Corona bekommen wir immer besser in den Griff und im Juni zeigt sich die Natur in ihrer schönsten Pracht.

Die meisten Gehölze schließen in diesem Monat ihr Wachstum kurzzeitig ab, um dann aus den Seitenknospen wieder neu auszutreiben.
Dies ist ein guter Zeitpunkt für den Formschnitt von Hecken. Öfter blühende Rosen benötigen einen Rückschnitt und frischen Dünger.

Verblühtes von Rhododendren und Pfingstrosen entfernen

Der Rasen wächst kräftig und muss regelmäßig gemäht werden. Besondere Aufmerksamkeit benötigt Rhododendron: Verblühtes sollte entfernt und die Pflanze auf Schädlinge untersucht werden. Welke Blüten von Stauden-Pfingstrosen ebenfalls abschneiden. Außerdem ist es Zeit für den Kirschbaumschnitt und das Ausgeizen von Tomaten - zur Kräftigung der Pflanzen werden überflüssige Triebe herausgebrochen.

Pflanzenkrankheiten bekämpfen

Doch nicht nur die Pflanzen wachsen kräftig, auch viele Schädlinge wie Blattläuse und Pilzkrankheiten wie Mehltau breiten sich aus.
Oft helfen natürliche Mittel zur Stärkung oder zur Bekämpfung. Auch Nützlinge bekämpfen Schädlinge.

 

Natürliche Mittel verwenden

Die chemische Keule wollen wir immer weniger einsetzen, denn viele Mittel schädigen auch Nützlinge wie Schmetterlinge, Bienen und Hummeln. Insbesondere Gemüse, das noch verzehrt werden soll, sollte nicht mit chemischen Mitteln behandelt werden. Als Alternative bieten sich verschiedene natürliche Methoden an.

Zu den häufigsten Schädlingen im Garten zählen Mehltau und Blattläuse. Echter Mehltau kommt überwiegend an Rosen und anderen Zierpflanzen wie Begonien oder Astern vor, aber auch an Stachelbeeren, Apfelbäumen, Schwarzwurzeln, Gewächshausgurken und Karotten. Den Echten Mehltau erkennt man an einem weißen, mehligen Belag auf der Oberseite der Blätter. Auch an Knospen und Blüten kann er auftreten. Bei starkem Befall sterben die Blätter der Pflanze ab. Den Falschen Mehltau findet man im Gegensatz zum Echten Mehltau auf der Blattunterseite.

MehltauFrische Milch statt Fungizide gegen Echten Mehltau verwenden

Als umweltschonendes Mittel gegen den Echten Mehltau eignet sich Milch. Die darin enthaltenen Mikroorganismen bekämpfen den Mehltau-Pilz. Das enthaltene Natriumphosphat stärkt zudem die Abwehrkräfte der Pflanze und beugt somit einer erneuten Erkrankung durch den Echten Mehltau vor. Zweimal wöchentlich ein Gemisch von Milch und Wasser im Verhältnis 1:8 herstellen und die befallenen Pflanzen damit ordentlich einsprühen. Diese Methode ist inzwischen erprobt. Man hat sogar herausgefunden, dass Milch oft wirksamer ist als handelsübliche Fungizide.

Wichtig: Verwenden Sie möglichst frische Milch, denn die Mikroorganismen machen ja die Arbeit und sollten in der Milch noch "am Leben" sein.
Am besten geeignet ist Rohmilch direkt vom Bauern, die gibt es im Bioladen oder von der Milchtankstelle.

Bereits von Mehltau befallene Blätter abschneiden und auch vom Boden absammeln, damit der Pilz nicht erneut in den natürlichen Kreislauf gelangt. Befallene Blätter gehören in die Restmülltonne - nicht auf den Kompost.

 

Pflanzensud wirkt gegen Schädlinge

Um Schädlingen vorzubeugen und Krankheiten zu bekämpfen, haben sich verschiedene Pflanzenbrühen bewährt. Entweder man verwendet die verschiedenen Wildkräuter frisch oder legt sich einen Vorrat an und trocknet sie. Zum Ansetzen eines Suds je 10 Gramm Pflanzen auf einen Liter Wasser geben und das Ganze einen Tag lang stehen lassen, Ackerschachtelhalm zusätzlich 30 Minuten lang köcheln lassen. Zur Anwendung den Sud im Verhältnis 1:10 verdünnen. Die wichtigsten Helfer sind:

  • Ackerschachtelhalm hilft gegen Sternrußtau, Mehltau, Spinnmilben und Schorf.

  • Farnkraut wird gegen Kaliummangel, Schnecken und Blattläuse verwendet.

  • Brennnesseln können gegen Blattläuse und Spinnmilben eingesetzt werden, sie sind zudem ein ideales Pflanzenstärkungsmittel.

  • Ein Sud aus Holunderblättern wirkt vorbeugend gegen den Kohlweißling. Wenn man ihn in die Gänge von Wühlmaus und Maulwurf gibt, vertreibt er die ungeliebten Gartenbesucher. Er wirkt auch gegen Ameisen.

 

Laub ist ein natürlicher Dünger.

Statt Schädlinge zu bekämpfen, kann man auch gezielt die Gesundheit von Pflanzen fördern, sodass sie weniger anfällig sind. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Gartenboden, denn ein gut funktionierendes Bodenleben ist eine Voraussetzung für gesunde Pflanzen. Vielen Gartenböden fehlt es an Nährstoffen - auch, weil viele Gärtner das Herbstlaub, das zugleich als Winterschutz dient, frühzeitig komplett entfernen und sich kein Humus mehr bilden kann. Wer keinen oder kaum eigenen Kompost hat, kann dieses Defizit mit einem sogenannten Bodenaktivator ausgleichen. Bodenaktivatoren enthalten verschiedene Gesteinsmehle und sind im Fachhandel erhältlich

Pflanzen mit dem richtigen Dünger versorgen

Wichtig ist auch eine ausreichende Düngung der Pflanzen, denn kräftige Pflanzen werden nicht so schnell von Schädlingen oder Krankheiten befallen. Oft wird empfohlen, Kalium-betonten Dünger zu verwenden statt Blaudünger mit hohem Stickstoffanteil. Denn zu viel Stickstoff führt zur vorübergehenden Anreicherung von Eiweißen, die eine Nahrungsquelle für Pilze und Schädlinge sind. Auf jeder Düngepackung ist übrigens der Gehalt für Stickstoff mit "N" und der für Kalium mit "K" oder "K2O" aufgeführt.

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