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Der Garten im Februar 2021

Der Blumen- und Staudengarten im Februarblume

Vereinzelt lassen sich im Februar schon einzelne Frühlingsboten im Garten blicken, beleben die Landschaft und setzen farbliche Akzente.

Blumenzwiebeln setzen und düngen:

Zwiebeln von Lilien, die prächtig im Sommer blühen, müssen im Februar in den Garten gepflanzt werden. Das Erdloch sollte tief genug sein, die Zwiebeln etwa 15 bis 20 Zentimeter unter der Erde liegen damit sie sich entwickeln können. „Der winterliche Frost kann den Zwiebeln nichts anhaben, ihre schuppenartige Oberfläche neigt jedoch dazu, an der Luft auszutrocknen. Deshalb sollte man sie im Januar und Februar pflanzen“, erklärt Carlos van der Veek, Blumenzwiebelspezialist von Fluwel.
Auch jetzt im Februar können Sie noch frühjahrsblühende Blumenzwiebeln im Garten pflanzen. Sie blühen dann jedoch später. Damit Sie auch noch in ein paar Jahren Freude an den Pflanzen haben, benötigen Sie eine Düngung. Sobald das erste Laub erscheint, können Sie Kompost um die Pflanzen herum ausstreuen und mit der Harke leicht einarbeiten, anschließend die Triebspitzen mit Reisig bedecken. Lockern Sie vor dem Pflanzen den Boden und streuen ein wenig Kompost aus. Tipp: Düngen Sie die Beete und Sträucher auch mit getrocknetem Pferdemist.

Sommerblumen aussäen:

Sommerblumen wie zum Beispiel Fleißiges Lieschen, Petunien und Geranien können Sie Ende Februar in Schalen aussäen. Damit die Sämlinge gesund und robust wachsen, brauchen sie genügend Licht. Am besten stellen Sie die Aussaat am Fenster hell auf oder Sie helfen mindestens vier Stunden pro Tag mit Kunstlicht nach. Tipp: Kletterpflanzen können Sie nun wieder hochbinden.

Stauden kontrollieren:

Falls Sie im Herbst Stauden in den Garten gesetzt haben, sollten Sie den Sitz der jungen Pflanzen im Februar kontrollieren: Sitzen sie zu locker im Boden, müssen sie mit den Händen festgedrückt werden. Falls das nicht reicht, sollten Sie sie noch einmal neu einpflanzen, anschließend gründlich wässern.

Der Obst- und Gemüsegarten im Februar2021 erdbeere

Bei relativ warmer Wetterlage können Sie jetzt schon im Obst- und Gemüsegarten loslegen.

Gemüsebeete vorbereiten:

Falls Sie nicht schon im Herbst tätig geworden sind, können Sie im Februar den Garten umgraben und mit Mist und Humus auffüllen. Bei trockenem und frostfreiem Wetter können Sie bereits die ersten Beete mit Hacke und Rechen saatfertig machen. Tipp: Entfernen Sie bei diesem Vorgang die ersten Unkrautwurzeln, sie sind jetzt noch überschaubar.

Beerenobst pflanzen:

Beerensträucher lassen sich jetzt gut einsetzen: Stachel- und Johannisbeeren können Sie im Februar wurzelnackt, also ohne Ballen in den Garten setzen. Damit die Sträucher robust anwachsen, sollten Sie die Wurzelspitzen etwas einkürzen und oberirdische Triebe etwa um die Hälfte zurückschneiden. Tipp: Bei frostfreiem Wetter dürfen Obstbäume vorsichtig geschnitten werden.

Rhabarber vortreiben:

Rhabarber macht sich bereits im Februar mit roten Blatttrieben bemerkbar: Wer es nicht abwarten kann, für den ist jetzt die günstigste Zeit, die Pflanze vorzutreiben; sie ist dann nach vier Wochen erntereif. Decken Sie die Pflanzen dazu mit einer gelochten, schwarzen Folie in genügend Abstand zur Pflanze ab oder stülpen Sie einen Eimer darüber. Wenn sie die Folie erreicht hat, kann der Rhabarber geerntet werden. Wiederholen Sie diesen Vorgang allerdings nur alle zwei Jahre, da sich die Pflanze sonst nicht genügend regenerieren kann.
Frühgemüse anziehen:
Blumen- und Spitzkohl, Wirsing sowie Kopfsalate können Sie im Februar schon auf der Fensterbank oder im Gewächshaus aussäen. Im beheizten Gewächshaus lassen sich auch Tomaten, Paprika und Gurken vorziehen. Achten Sie jedoch darauf, dass die Aussaat nicht zu sehr der prallen Sonne ausgesetzt ist. Auch erste Freilandsaaten sind möglich, dazu zählen zum Beispiel Erbsen, Kresse, Möhren und Radieschen. Tipp: Räumen Sie alle Zweige und Blätter, die bisher als Frostschutz gedient haben, weg.

Gartenarbeit im Februar: Bäume und Sträucher

Bis es richtig Frühling wird, kann es noch einige Zeit dauern.
Konzentrieren Sie sich deshalb im Februar auf die Baumarbeiten im Garten. Jetzt ist die beste Zeit dazu.

Ziersträucher und Bäume pflegen:

Das regelmäßige Gießen zählt zu den unerlässlichen Gartenarbeiten, auch im Februar. An frostfreien Tagen, mit trockener Witterung, gießen Sie Buchs, Rhododendron und Koniferen. Streichen Sie Baumstämme mit Kalkbrühe ein, damit die Baumrinde nicht aufreißt. Davon sind Bäume häufig bei großen Temperaturschwankungen betroffen. Tipp: Vlies schützt empfindliche immergrüne Pflanzen vor zu starker Sonneneinstrahlung.

Gehölze schneiden:

Ihre Obstbäume schneiden Sie im Winter, um das Wachstum von Blättern und Zweigen zu fördern. Nehmen Sie den Obstbaumschnitt allerdings nur bei anhaltend frostfreien Tagen vor. Auch Hecken, zu dicht wachsende Ziersträucher und Strauchrosen können Sie bei dieser Wetterlage stark auslichten. Zierholzarten, die jedoch bereits im Frühling blühen, werden vom Schnitt ausgenommen. Tipp: Auch abgestorbene Blätterreste müssen nun auf jeden Fall entfernt werden.

Baumwunden versorgen:

Vor allem beim Schnitt stärkerer Äste entstehen große Wunden, die anschließend behandelt werden müssen. Schneiden Sie zunächst den Rand mit einem scharfen Messer glatt und bestreichen Sie ihn mit Wundverschlussmittel.

Verpflanzen von Sträuchern:

Bevor Sträucher im März/April wieder austreiben, können Sie im Februar noch an einen anderen Platz im Garten umziehen. Achten Sie allerdings auch hierbei auf anhaltend frostfreies Wetter. Graben Sie die Pflanze großzügig aus – nicht herausreißen – und kürzen Sie die Wurzeln etwas ein. Setzen Sie die Pflanze in das neue Pflanzloch, füllen Sie es mit dem Erdaushub, Pflanzenresten und Kompost und treten Sie es fest. Nach dem Umpflanzen müssen Sie die Pflanze stets feucht halten, damit die Wurzeln nicht vertrocknen.

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