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Gartentipps im Juni 2021

sommeranfang

Es wird immer wärmer, Corona bekommen wir immer besser in den Griff und im Juni zeigt sich die Natur in ihrer schönsten Pracht.

Die meisten Gehölze schließen in diesem Monat ihr Wachstum kurzzeitig ab, um dann aus den Seitenknospen wieder neu auszutreiben.
Dies ist ein guter Zeitpunkt für den Formschnitt von Hecken. Öfter blühende Rosen benötigen einen Rückschnitt und frischen Dünger.

Verblühtes von Rhododendren und Pfingstrosen entfernen

Der Rasen wächst kräftig und muss regelmäßig gemäht werden. Besondere Aufmerksamkeit benötigt Rhododendron: Verblühtes sollte entfernt und die Pflanze auf Schädlinge untersucht werden. Welke Blüten von Stauden-Pfingstrosen ebenfalls abschneiden. Außerdem ist es Zeit für den Kirschbaumschnitt und das Ausgeizen von Tomaten - zur Kräftigung der Pflanzen werden überflüssige Triebe herausgebrochen.

Pflanzenkrankheiten bekämpfen

Doch nicht nur die Pflanzen wachsen kräftig, auch viele Schädlinge wie Blattläuse und Pilzkrankheiten wie Mehltau breiten sich aus.
Oft helfen natürliche Mittel zur Stärkung oder zur Bekämpfung. Auch Nützlinge bekämpfen Schädlinge.

 

Natürliche Mittel verwenden

Die chemische Keule wollen wir immer weniger einsetzen, denn viele Mittel schädigen auch Nützlinge wie Schmetterlinge, Bienen und Hummeln. Insbesondere Gemüse, das noch verzehrt werden soll, sollte nicht mit chemischen Mitteln behandelt werden. Als Alternative bieten sich verschiedene natürliche Methoden an.

Zu den häufigsten Schädlingen im Garten zählen Mehltau und Blattläuse. Echter Mehltau kommt überwiegend an Rosen und anderen Zierpflanzen wie Begonien oder Astern vor, aber auch an Stachelbeeren, Apfelbäumen, Schwarzwurzeln, Gewächshausgurken und Karotten. Den Echten Mehltau erkennt man an einem weißen, mehligen Belag auf der Oberseite der Blätter. Auch an Knospen und Blüten kann er auftreten. Bei starkem Befall sterben die Blätter der Pflanze ab. Den Falschen Mehltau findet man im Gegensatz zum Echten Mehltau auf der Blattunterseite.

MehltauFrische Milch statt Fungizide gegen Echten Mehltau verwenden

Als umweltschonendes Mittel gegen den Echten Mehltau eignet sich Milch. Die darin enthaltenen Mikroorganismen bekämpfen den Mehltau-Pilz. Das enthaltene Natriumphosphat stärkt zudem die Abwehrkräfte der Pflanze und beugt somit einer erneuten Erkrankung durch den Echten Mehltau vor. Zweimal wöchentlich ein Gemisch von Milch und Wasser im Verhältnis 1:8 herstellen und die befallenen Pflanzen damit ordentlich einsprühen. Diese Methode ist inzwischen erprobt. Man hat sogar herausgefunden, dass Milch oft wirksamer ist als handelsübliche Fungizide.

Wichtig: Verwenden Sie möglichst frische Milch, denn die Mikroorganismen machen ja die Arbeit und sollten in der Milch noch "am Leben" sein.
Am besten geeignet ist Rohmilch direkt vom Bauern, die gibt es im Bioladen oder von der Milchtankstelle.

Bereits von Mehltau befallene Blätter abschneiden und auch vom Boden absammeln, damit der Pilz nicht erneut in den natürlichen Kreislauf gelangt. Befallene Blätter gehören in die Restmülltonne - nicht auf den Kompost.

 

Pflanzensud wirkt gegen Schädlinge

Um Schädlingen vorzubeugen und Krankheiten zu bekämpfen, haben sich verschiedene Pflanzenbrühen bewährt. Entweder man verwendet die verschiedenen Wildkräuter frisch oder legt sich einen Vorrat an und trocknet sie. Zum Ansetzen eines Suds je 10 Gramm Pflanzen auf einen Liter Wasser geben und das Ganze einen Tag lang stehen lassen, Ackerschachtelhalm zusätzlich 30 Minuten lang köcheln lassen. Zur Anwendung den Sud im Verhältnis 1:10 verdünnen. Die wichtigsten Helfer sind:

  • Ackerschachtelhalm hilft gegen Sternrußtau, Mehltau, Spinnmilben und Schorf.

  • Farnkraut wird gegen Kaliummangel, Schnecken und Blattläuse verwendet.

  • Brennnesseln können gegen Blattläuse und Spinnmilben eingesetzt werden, sie sind zudem ein ideales Pflanzenstärkungsmittel.

  • Ein Sud aus Holunderblättern wirkt vorbeugend gegen den Kohlweißling. Wenn man ihn in die Gänge von Wühlmaus und Maulwurf gibt, vertreibt er die ungeliebten Gartenbesucher. Er wirkt auch gegen Ameisen.

 

Laub ist ein natürlicher Dünger.

Statt Schädlinge zu bekämpfen, kann man auch gezielt die Gesundheit von Pflanzen fördern, sodass sie weniger anfällig sind. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Gartenboden, denn ein gut funktionierendes Bodenleben ist eine Voraussetzung für gesunde Pflanzen. Vielen Gartenböden fehlt es an Nährstoffen - auch, weil viele Gärtner das Herbstlaub, das zugleich als Winterschutz dient, frühzeitig komplett entfernen und sich kein Humus mehr bilden kann. Wer keinen oder kaum eigenen Kompost hat, kann dieses Defizit mit einem sogenannten Bodenaktivator ausgleichen. Bodenaktivatoren enthalten verschiedene Gesteinsmehle und sind im Fachhandel erhältlich

Pflanzen mit dem richtigen Dünger versorgen

Wichtig ist auch eine ausreichende Düngung der Pflanzen, denn kräftige Pflanzen werden nicht so schnell von Schädlingen oder Krankheiten befallen. Oft wird empfohlen, Kalium-betonten Dünger zu verwenden statt Blaudünger mit hohem Stickstoffanteil. Denn zu viel Stickstoff führt zur vorübergehenden Anreicherung von Eiweißen, die eine Nahrungsquelle für Pilze und Schädlinge sind. Auf jeder Düngepackung ist übrigens der Gehalt für Stickstoff mit "N" und der für Kalium mit "K" oder "K2O" aufgeführt.

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