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November

Winterschnitt für Ihre Bäume und Büsche

Beginnen Sie mit dem Winterschnitt sommergrüner Gehölze. So sehr Sie an der "erzieherischen Tätigkeit" aber auch Spaß haben mögen, Sie sollten die Säge oder Schere lediglich dort ansetzen wo es wirklich erforderlich ist. Andernfalls schwächen Sie nur unnötig den Wuchs und es entstehen überflüssige Wunden, über die Krankheitserreger in die Pflanze gelangen können. Einige Bäume, allen voran Walnüsse, "bluten" aus Schnittwunden. Das heißt, sie sondern sehr viel Saft ab, weshalb man auch ihnen jeden unnötigen Schnitt ersparen sollte.

Bei den meisten sommergrünen Bäumen ist es dennoch ratsam, abgestorbene, kranke und beschädigte Triebe jetzt zu entfernen. Sie stellen für die Pflanzen eine mindestens ebenso große Gefahrenquelle dar wie Wunden, die man ihnen beim Schnitt zufügt.
Alle weiteren Auslichtungsmaßnahmen sollten gründlich abgewogen werden. Vor allem beim Entfernen größerer Zweige ist nicht nur der Soforteffekt auf das Erscheinungsbild zu berücksichtigen, sondern auch zu bedenken, welche Richtung der neu aus der Schnittstelle stprießende Trieb nehmen wird.

Sommergrüne Hecken sollten Sie auf jeden fall zum Winter hin in Form bringen. Sie dürfen bis zum Frühjahr stark beschnitten werden. Immergrüne Hecken hingegen werden bis zum Frühjahr in Ruhe gelassen.

 

Winterschnitt für Ihre Beeren

Stachelbeeren und rote Johannisbeeren:

Der Schnitt junger Sträucher zielt darauf ab, ein Gerüst aus vier oder fünf Haupttrieben aufzubauen, aus denen jeweils zahlreiche ertragreiche Fruchtzweige hervorgehen sollen. Bei bereits gut aufgebauten Sträuchern kürzen Sie alle Triebe, die nicht schon im Spätsommer zurückgeschnitten wurden, auf 2-3 Knospen über dem vorjährigen Holz ein. Leittriebe können Sie je nach ihrer Stärke um ein Drittel oder sogar um die Hälfte stutzen. Überkreuzte, abgestorbene oder schafhafte Triebe werden ausgelichtert.
Schwarze Johannisbeeren:

Schwarze Johannisbeeren:

Schwarze Johannisbeeren werden etwas anders beschnitten, da bei ihnen die Zweige direkt aus dem Wurzelstock wachsen. Um den Neuaustrieb aus der Basis anzuregen, schneidet man jährlich einige der älteren Triebe bis zum Boden zurück. Insgesamts ollte etwa ein Drittel ausgelichtet werden. Dass man dabei auch ein paar diesjährige Triebe entfernt, ist bedauerlich, aber nicht zu umgehen.

Brombeeren und Hybridformen:

Schneiden sie hier die abgeernteten Ruten bis zum Grund zurück. Alte Ruten, die Früchte getragen haben, bindet man los und schneidet sie bis zur Basis zurück, die diesjährigen befestigt man. Die stacheligen Pflanzen lassen sich leichter abernten, wenn man die Triebe fächerartig anbindet: In einem Jahr fixiert man alle neuen, in der kommenden Saison fruchtenden Triebe auf der einen Seite, im nächsten Jahr auf der anderen.

 

Gemüse

Obwohl die Ernte von Grünkohl und Knollenfenchel noch ansteht, dürfen schon die ersten Gemüsesorten für das kommende Jahr in die Erde gebracht werden. Es ist möglich, Topinambur und Knoblauch zu pflanzen. Chicoree sollte im November getrieben und geblichen werden, da er dann an Bitterstoffen verliert und milder schmeckt.

Im November wird es Zeit, die letzten Frühblüher ins Beet zu setzen. Hierbei sollte an die Verwendung von Pflanzkörben gedacht werden, die Wühlmausfraß verhindern. Nach Möglichkeit setzt man mehrere Zwiebeln als Gruppe zusammen, ihre Blüten wirken dann im Frühjahr besonders kräftig. Frühblüher gedeihen übrigens auch im Zimmer, allerdings müssen sie im November vorgetrieben werden. Dazu werden sie in Töpfe gesetzt und bei einer Temperatur von 5 bis 10 Grad Celsius in das helle Gewächshaus gestellt. Bereits im Dezember lassen sich die ersten Blüten bewundern.

 

Purpurglöckchen: Farbtupfer für das Herbstbeet

Die Purpurglöckchen machen im Herbst eine gute Figur im tristen Beet.

Es wird immer grauer in der Natur. Die bunten Blätter fallen von den Bäumen, in den Beeten werden die leuchtenden Blüten immer weniger. Einige Rosen, Dahlien und Herbstastern stemmen sich zwar noch dem kühler werdenden Herbst entgegen, aber auch deren Zeit ist bald vorüber. Es gibt aber Stauden, die jetzt ihren großen Auftritt haben und im Herbst und Winter Farbe ins Beet bringen. Dazu gehört das Purpurglöckchen. Die Pflanze verdankt ihren Namen den kleinen glockenförmigen Blüten, die an langen filigranen Stielen aus der Staude nach oben herausragen. Sie scheinen fast über der Pflanze zu schweben. Die Blütezeit ist Anfang November zwar vorbei, aber im Herbst schlägt die große Stunde der Blätter dieser Pflanze, die zur Familie der Steinbrechgewächse gehört

Boden für neue Beete vorbereiten

Wer im kommenen Frühling neue Blumenbeete anlegen möchte, gräbt bereits jetzt das Erdreich um und arbeitet dabei (falls vorhanden) halb zersetzten Laubkompost ein.

Der Frost macht die Erdschollen von schweren, lehmigen Böden brüchig. Dadurch bekommt man im nächsten Frühjahr ist eine feinkrümelige und auch lockere Pflanzerde.

 

Obst

Äpfel aufbewahren

Wenn Sie keinen kühl-feuchten Keller zur Verfügung haben, können Sie Äpfel in kleineren Mengen trocken in Folienbeuteln im Kühlschrank aufbewahren. Stechen Sie für den Gasaustausch mit einer Stricknadel einige Löcher (etwa fünf) in jeden Beutel.

Schorf an Apfel

Wenn Ihre Apfelbäume stark mit Schorf befallen waren, sollten Sie das Laub möglichst fein zerkleinern. Dadurch verrotten die Blätter schneller und die Infektionsgefahr für das Folgejahr sinkt.

Ernte von Wildfrüchten

Mit den ersten Frösten werden die sauren Gerbstoffe von Schlehen und Mispeln abgebaut. Daher darf man diese Wildfrüchte erst nach Frosteinwirkung ernten bzw. verzehren. Entgegen landläufiger Meinung verhält es sich mit Scheinquitten ('Chaenomeles') anders. 'Chaenomeles' - Früchte haben kein Problem mit Gerbsäuren. Sie sind extrem reich an Fruchtsäuren, hervorragend verwendbar, und dies nicht erst nach Frost.

Wurzelschnittlinge von Himbeeren

Bei offenem Wetter können Himbeeren durch Wurzelschnittlinge vermehrt werden. Dazu werden 10 cm lange Wurzelabschnitte mit den Knospen nach oben flach in ein Pflanzbeet mit lockerer Erde gelegt und vollständig, aber nur dünn mit Boden abgedeckt. Bis zum Frühjahr haben die Triebe bereits Wurzeln geschlagen und können abgetrennt und umgesetzt werden.

Sanddornbeeren ernten

Sanddornbeeren können immer noch geerntet werden. Bei längerer Kälteeinwirkung wird der Saft in den Beeren allerdings ranzig, sodass die Früchte vor dem Frost geerntet werden sollten. Wenn die Beeren schon zu weich sind, werden die fruchttragenden Astpartien abgeschnitten und gefrostet. Die gefrorenen Beeren lassen sich dann leicht abschlagen.

Vermehrung durch Absenker

Stachelbeeren und Brombeeren können durch Absenker vermehrt werden. Dabei werden kräftige einjährige Triebe von der Mutterpflanze in eine Vertiefung abgesenkt, in der Mitte festgesteckt und mit Erde bedeckt. In beiden Fällen sollte die Bewurzelung bis zum nächsten Herbst ausreichend stark für eine neue Pflanze sein.

 

Gemüse und Kräuter

Endivie zubereiten

Bei der Zubereitung von Endiviensalat sollten Sie die Blätter im Ganzen gründlich waschen und nicht erst, wenn sie in Streifen geschnitten sind. Denn an den Schnittstellen treten wertvolle Inhaltsstoffe aus und gehen mit dem Waschwasser verloren wie zum Beispiel der gesundheitsfördernde Bitterstoff. Übrigens: Man kann Endivie auch gekocht in Suppen oder als Wintergemüse essen.

Fruchtfolgen aufzeichnen

Eine auf Jahre hin abgestimmte Fruchtfolge erfordert eine gründliche Planung. Tragen Sie dazu die diesjährige Belegung der Gemüsebeete in eine Gartenskizze ein. Als Grundregel gilt: Innerhalb der einzelnen Gemüsefamilien sind Anbaupausen von drei bis vier Jahren empfehlenswert.

Rost an Lauch

Wenn der Lauch im Garten von Rost befallen war (erkenntlich an kräftig orangefarbenen Flecken), sollten Sie die Erntereste außerhalb des Gemüsegartens entsorgen. Nächstes Jahr auf Pflanzabstände 40 x 20 cm achten, um einem Befall vorzubeugen.

 

Sonstiges

Wasserleitungen im Außenbereich

Stellen Sie vor dem ersten starken Frost die Wasserleitungen für den Außenbereich ab und entleeren Sie die Leitungen. Zur Sicherheit können Sie die Zapfstellen dicht mit Stroh einpacken. Hähne aus Messing sind besonders empfindlich, daher sorgfältig umwickeln (aufgedreht lassen!) oder abschrauben und frostsicher lagern.

Herbstlaub

Herbstlaub ist kein Müll! Die Laubdecke schützt Boden und Pflanzen. Störendes Laub (etwa auf dem Rasen) kann kompostiert werden. Gute Humusbildner sind Hainbuchenblätter. Nur langsam verrotten dagegen Eichenlaub sowie Kiefern- und Fichtennadeln. Für das sich weniger gut zersetzende Herbstlaub kann ein Dauerkomposthaufen errichtet werden, der die Möglichkeit bietet, Laubkompost als Torfersatz zu entnehmen.

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OGV Wetter

 

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