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Juni

Pflanzenschutz

Ende Mai sind die Falter des Apfelwicklers geschlüpft und legen ab Juni die Eier in der Nähe der Fruchtbüschel ab. Spätestens Anfang des Monats sollten Sie bei starkem Befall in den Vorjahren deshalb Kärtchen mit der Schlupfwespe Trichogramma (z.B. von Neudorff oder Renatur) aufhängen. Mit drei Ausbringungsterminen lässt sich in der Regel der Befall mit Fruchtmaden von Apfelwickler und Apfelschalenwickler eindämmen. Wer ohnehin genügend Äpfel erwartet, kann über ein paar wurmstichige vielleicht auch hinwegsehen...

Kirschfruchtfliegen machen oft einen großen Teil der Kirschernte zunichte. Zum Zeitpunkt des Farbumschlages von Gelb nach Rot legt die Fliege ihre Eier ab. Das ist der rechte Zeitpunkt, mit Raupenleim bestrichene Gelbtafeln aufzuhängen.

Pflege

himbeeren und brombeerenHimbeeren und Brombeeren danken eine Mulchdecke, die für gleichmäßige Feuchtigkeit sorgt. Dafür eignen sich Stroh, Rindenmulch, Rasenschnitt oder andere Mulchmaterialien. Auch Johannis- und Stachelbeeren freuen sich über gemulchten Boden.

Erdbeeren nur bei Trockenheit wässern, denn zu viel Wasser fördert Fäulnis und verschlechtert den Geschmack. Stroh unter den Früchten hält die Erdbeeren sauber und verringert ebenfalls die Gefahr von Fäulnis.
Schwache Ruten bei Himbeere, Brombeere und Taybeere werden am Boden abgeschnitten. Die starken Ruten werden am Spalier angebunden.

Wer wenige große, statt viele kleine Früchte bevorzugt, sollte jetzt bei Äpfel und Birnen mit der Hand "ausdünnen" (d.h. überzählige Früchte auspflücken). Auch kranke Früchte sollten schnell entfernt werden, bevor sich Krankheitsnester bilden können.

Ernte

Rhabarber kann noch bis zur letzten Juniwoche gerntet werden. Ein leckeres Kompott ergibt er gemixt mit frisch geernteten Erdbeeren.

Im Juni ist Erdbeerzeit. Auch die Stammform der Erdbeere, die Wald-Erdbeere (Fragaria vesca), wird jetzt reif. Es ist zwar etwas mühselig mit den kleinen Früchten, aber die Mühe lohnt. Denn die ausgereiften Miniaturerdbeeren sind ein Aromaerlebnis. Übrigens ist die Pflanze ein schöner Lückenfüller im Staudenbeet und gut zur Unterpflanzung von Gehölzen (z.B. von Beerenobsthochstämmchen) geeignet.

 

Hecken schneiden

In der Zeit um den 24. Juni herum, dem Johannistag, sollten Sie Ihre Hecken in Form bringen. Die meisten Gehölze haben jetzt ihren ersten Jahrestrieb abgeschlossen und treiben nach dem Rückschnitt mit dem zweiten, dem sogenannten Johannistrieb, noch einmal aus. Schneiden Sie immergrüne großblättrige Pflanzen am besten mit einer Hand-Heckenschere. Elektrische Geräte verursachen bei Kirschlorbeer und Ilex hässliche Blattschäden.

Ziersträucher durch Stecklinge vermehren

Beim Schnitt von Formgehölzen wie Buchsbaum und Liguster fallen viele Zweige an, die man zur Vermehrung verwenden kann. Nehmen Sie leicht verholzte einjährige Triebe und zerteilen Sie diese in fünf bis zehn Zentimeter lange Abschnitte. Entfernen Sie anschließend im unteren Drittel die Blätter und stecken Sie die Stecklinge in eine Pflanzschale mit Anzuchterde. Gießen Sie die Stecklinge gut an und decken Sie die Schale anschließend mit Folie ab. Die Bewurzelungsdauer hängt von der Pflanzenart ab: Liguster braucht in der Regel kaum drei Wochen, beim Buchsbaum kann dieser Prozess dagegen bis zu einem halben Jahr dauern. Auch Blütensträucher wie Duftjasmin, Kolkwitzie und Bauern-Hortensie (Hydrangea macrophylla) können Sie jetzt durch Stecklinge vermehren.

Rückschnitt für Polsterstauden

Der Frühlingsflor im Steingarten ist im Juni endgültig vorbei. Schneiden Sie früh blühende Polsterstauden wie Blaukissen, Polster-Phlox und Steinkraut (Alyssum) jetzt zurück, damit sie schön kompakt bleiben. Das Gleiche gilt für flache Halbsträucher wie Schleifenblume (Iberis), Sonnenröschen (Helianthemum) und Heiligenkraut (Santolina). Mit einer Heckenschere geht der Rückschnitt am schnellsten. Faustregel: Etwa ein Drittel der Trieblänge entfernen.

Knoblauch-Sud gegen Pilze

Der Einsatz von Brühen, Jauchen oder Tees gegen Pilze oder Schädlinge muss stets vorbeugend erfolgen, auch sind die Anwendungen regelmäßig zu wiederholen. Knoblauch lässt sich dabei als Tee oder Jauche gegen Pilzkrankheiten (z.B. Grauschimmel oder Mehltau) im Garten einsetzen. Hierzu auf einen Liter Wasser 50g frische, mit einem Messer zerkleinerte Knoblauchzehen in einem Plastikgefäß (z. B. Eimer) ansetzen. Zehn Tage ziehen lassen und regelmäßig umrühren. Nach dem Absieben die Jauche im Verhältnis 1:10 verdünnen und Sie anschließend mit der Gartenspritze ausbringen.

Kletterpflanzen: Triebe leiten

Die meisten Kletterpflanzen wachsen im Mai und Juni besonders stark. Damit die Triebe sich nicht zu einem undurchdringlichen Dickicht verflechten, sollten Sie rechtzeitig eingreifen und sie gleichmäßig durch die Kletterhilfe leiten.

Rosen düngen und wässern

Öfterblühende Rosen brauchen im Juni noch einmal Dünger, damit sie nach dem Entfernen der alten Blüten wieder gut durchtreiben. Versorgen Sie die Pflanzen am besten mit einem organischen oder mineralischen Mehrnährstoffdünger.

Bunte Margeriten teilen

Die 70 Zentimeter hohe Bunte Margerite (Chrysanthemum coccineum) ist von Natur aus kurzlebig. Damit Sie trotzdem möglichst lange etwas von der attraktiven Blütenstaude haben, sollten Sie die Pflanze mindestens alle zwei Jahre nach der Blüte im Juni/Juli abschneiden, in faustgroße Stücke teilen und an anderer Stelle wieder ins Beet setzen. Auf diese Weise wirken Sie dem natürlichen Alterungsprozess entgegen.

Ameisen effektiv bekämpfen

Wenn Ameisen auf Terrassen und Wegen die Platten untergraben, wird es Zeit einzugreifen und z.B. ein Ameisengranulat auszustreuen. Dabei sollte man darauf achten, dass das Mittel die gesamte Kolonie aus Königin, Arbeiterinnen und Brut bekämpft. Die meisten Produkte wirken sowohl über die Köderaufnahme als auch über den Kontakt mit dem Mittel. Die Ameisen nehmen das feine Granulat mit ins Nest und verfüttern es an ihre Brut, die dann ebenfalls eingeht.

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