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August

Pflanzzeit für Madonnen-Lilien

Während man die meisten Lilien erst im Herbst oder Frühling pflanzt, kommt die Madonnen-Lilie (Lilium candidum) bereits im August in die Erde. Sie hat eine etwas längere Entwicklungszeit als andere Lilienarten. Geben Sie der nährstoffhungrigen Schönheit gleich etwas Kompost mit ins Pflanzloch und sorgen Sie dafür, dass der Standort sehr durchlässig ist.

Verwelkte Blüten ausputzen

Das Auszupfen welker Blüten und Blätter ist nicht nur wichtig für die Optik, sondern auch für die Gesundheit Ihrer Pflanzen. Einigen Sorten ist durch intensive Züchtung oder zu starke Düngung die Fähigkeit abhanden gekommen, die verwelkten Blütenblätter selbst abzustoßen. Auf den abgestorbenen Pflanzenteilen können sich verschiedene schädliche Pilze ansiedeln. Bei vielen Stauden, z.B. Färber-Kamille, Mädchenauge, Sommer-Aster, Sonnenblume, Sonnenbraut, Sonnenhut, Spornblume und schön-Aster, lässt sich die Blütezeit durch Ausputzen um ganze Monate verlängern. Mit dem Ausputzen verhindern Sie außerdem, dass sich die Pflanzen durch Absamen unkontrolliert im Garten aussäen.

Yucca-Blüten zurückschneiden

Die Palmlilie (Yucca filamentosa) ist kältefest und wird gern in Steppen und Steingärten eingesetzt. Damit sie sich kräftigt und Ableger bildet, ist es wichtig, die welken Blütenstände ganz unten am Stielansatz abzuschneiden.

Rückschnitt für Lavendel

Der Blütenflor des Lavendels ist jetzt weitgehend verblüht und die Pflanzen brauchen einen leichten Rückschnitt. Damit verhindern Sie, dass die Zwergsträucher unnötig Energie in die Samenbildung investieren. Schneiden Sie einfach alle Triebe mit einer Heckenschere um etwa ein Drittel zurück.

Herbst-Krokusse pflanzen

Herbst-Krokusse sollten bis Ende August, Anfang September gepflanzt werden, denn sie blühen im Gegensatz zu den meisten anderen Krokus-Arten schon im Oktober. Pflanzen Sie die Knollen als kleine Gruppen aus sechs bis zehn Exemplaren etwa acht Zentimeter tief in humusreiche, nicht zu trockene Gartenerde. Tipp: Besonders schön kommen die Herbstblüher unter Ahorn und anderen herbstfärbenden Gehölzen zur Geltung.

Stauden: Frühlings- und Sommerblüher teilen

Waren Sie mit der Blüte Ihrer Stauden in dieser Saison zufrieden? Wenn die Pflanzen nur spärlich geblüht haben, könnte es daran liegen, dass sie zu alt sind und durch Teilung verjüngt werden müssen. Ab August können Sie alle bereits verblühten Staudenarten teilen: Graben Sie die Pflanzen aus und teilen Sie das Wurzelwerk mit dem Spaten oder einem scharfen Messer in faustgroße Stücke. Diese setzen Sie am alten Platz oder an einem neuen Standort mit frischer Komposterde wieder ein. Wenn Sie die Pflanzen gleichmäßig feucht halten, wachsen sie bis zum Winter gut ein und blühen im nächsten Jahr wieder üppig.

Steppenkerzen pflanzen

Die beste Pflanzzeit für Steppenkerzen (Eremurus) ist August bis September. Die großen, dekorativen Pflanzen mit den auffallenden Blütensäulen wachsen am besten auf sandigen, trockenen Böden in voller Sonne. Heben Sie ein 20–30 cm tiefes Pflanzloch aus und häufen Sie auf dessen Grund als Dränage einen kleinen Sandhügel auf. Breiten Sie darauf die seesternförmige Knolle aus und verfüllen Sie das Loch mit lockerer Erde.

Pfingstrosen umpflanzen

Pfingstrosen wachsen am liebsten ungestört. Wenn Sie die Frühlingsblüher trotzdem umpflanzen wollen, dann am besten im August. Wichtig ist, dass Sie den Wurzelstock teilen, andernfalls kümmert die Pflanze am neuen Standort vor sich hin und wächst nicht gut an. Setzen Sie die Wurzelstücke so tief in die Erde, dass die Überwinterungsknospen auf den Wurzeln maximal zwei Finger breit mit Erde bedeckt sind. Meist dauert es zwei Jahre, bis die Pflanzen wieder prächtig blühen.

 

Der Gemüsegarten - Wichtig im August

 

Aussaat

Diesen Monat können folgende Gemüsearten für die Herbsternte ausgesät werden: Feldsalat, Radicchio, Endivien, Schnittsalat, Spinat, Herbstrüben, Chinakohl, Radieschen, Winter-rettich, Kresse, Blumenkohl, Salate, Petersilie, Knollenfenchel, Frühlingszwiebeln, Möhren.

Für die Überwinterung können folgende Gemüsearten ausgesät werden: Frühlingszwiebeln, Petersilie, Winterkopfsalat, Schwarzwurzel, Spitzkohl, Winterwirsing und Winterkresse.

Bodenpflege

Gründüngung einsäen ist eine Frischekur für zeitweilig brachliegende Flächen. Besonders geeignet ist jetzt der Buchweizen, der mit keiner anderen unserer Nutzpflanzen verwandt ist und deshalb auch keine Schädlinge anzieht, die andere Gemüsepflanzen bedrohen könnten.

Pflanzung

Folgende vorkultivierte Gemüsearten können gepflanzt werden: Kohlrabi, Brokkoli, Grünkohl, Chinakohl, Wirsing, Kopfsalat, Winterendivie, Porree.

Gepflanzt werden sollte morgens oder abends bzw. bei bedecktem Himmel. Gutes Angießen ist in dieser Jahreszeit besonders wichtig.

Pflanzenschutz

Tomaten sollten ständig auf Befall mit Krautfäule kontrolliert werden. Bei feuchter Witterung droht der Pilz auf die Pflanze überzugreifen. Die unteren Blätter entfernen, sobald sie gelb oder braun werden. Knoblauch hilft, die Krautfäule zu verhindern.

tomate, krautfäuleAchten Sie bei Porree auf Fraßgänge der Lauchmotte. Befallene Blätter sollten entfernt werden. Ein Pflanzenschutznetz hilft, den Befall zu verhindern.

Pflege

Werden bei Blumenkohl, kurz bevor sich die Blume ausbildet, die Blätter über den Kopf geknickt, bleibt die Blume unter dem Schutz des Blätterdaches weiß und zart.

Paprika und Aubergine freuen sich über eine Plastikhaube. So reifen die Früchte schneller. Regelmäßiges Gießen und Lüften an heißen Tagen ist allerdings unerlässlich.

Wenn es Stangenbohnen zu heiß wird, werfen sie die Blüten ab. Sonnenschutz und gutes Lüften schaffen Abhilfe.

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